Lake Felix
photo: marcraeder.de


PRESS QUOTES


Interview on Superworldindietunes


"Katharina Kollmann singt vom Alleinsein, vom Begehren, vom Krieg in den XXOO-Gräben, davon, wie einem, umringt von ernsten Gesichtern, das Herz schrumpft. Mit aufbegehrender Stimme und wie getrieben von Gespenstern, Dramen und Desillusionen, mit kantiger, rauschender E-Gitarre, Loops, Film- und Realitätssamples, unzimperlichen Beats und effektvoll pluralisiertem Biss, live auch mit dem Drummer Rudi Fischerlehner an der Seite, der wie mit Tonia Reeh als La Tourette für sowas die richtigen Händchen hat."
[badalchemy #97 rbd]


"Und wo vergleichbare, ähnlich gesinnte Artistinnen mittlerweile etwas zu glatt klingen, bewahrt sich Kollmann das Räudige, das Scharfkantige – ohne deswegen an Zauber einzubüßen. Ganz im Gegenteil: Der Charme ihrer selbstfabrizierten Musik entfaltet sich erst in der undogmatischen, radikalen Offenheit, versehen mit einem Schuss Dilettantismus, vollständig. Ein entzückendes Solo-Experiment, das live immer öfter vom großartigen Trommler Rudi Fischerlehner auf den guten, hiermit empfohlenen Bühnen assistiert, nein, multipliziert wird. Lake Felix, eine Entdeckung, die zum Erwerb des intelligenten Freischwimmerabzeichens einlädt!"
[freiStil #77 album review]


"Ich kannte Lake Felix bislang nur durch exzessives CD-Gedreh („Kick it to Taka Tuka Land”, Nov. 2017) – und bin nach dem Konzert dreitausendmal mehr schwer verliebt in Katharina Kollmanns „gebaute Musik”: instrumentale Geschichten mit Wiederholungen, Überlagerungen, Dopplungen, Widersprüchen, Rhythmusbrüchen und Zitaten. Toll! Und dann diese dunkle, in Untiefen (be)gleitende Stimme, die immer wieder mal auftaucht, Luft holt und wieder verschwindet, um mich sehnsuchtsvoll auf die nächste Berührung warten zu lassen. Natürlich sehe ich jetzt einen Wal vor mir. Und natürlich höre ich die Platte, während ich das hier fabuliere. Ich zergehe."
[Textfunk: Lydia Herms - Konzertrezension]


"We first became aware of Lake Felix when we heard the stunning album Kick It To Taka Tuka Land. First one I checked out was this – Leash My Elephant. I’m not joking when I say this is probably the best guitar riff I’ve heard all year. This is pretty spectacular and the rest of the album is just as good – sonically adventurous, experimental and just so different in a great way, this is the work of an extremely talented artist, the artist in question is Katharina Kollmann and we were delighted to catch up with her and find out a bit more." 
[Superworldindietunes]


"Sounds like a never released track by PJ Harvey joining forces with Kate Bush. Eccentric, intriguing and spiritual. Here comes the beast…"
[turnupthevolume about "Leash My Elephant"]


"One-Woman-Band und Loop-Wunder
Melancholisch mutet auch die Musik der One-Woman-Band Lake Felix an. Gekonnt und scheinbar mühelos vereint die Berlinerin Katharina Kollmann Singer-Song-Writer-Elemente mit virtuoser Loop-Technik. Die kraftvolle Stimme, manchmal fordernd, gepaart mit teils anstrengenden Melodien und poetischen Texten, macht ihre Musik dabei definitiv zu etwas Besonderem. So lässt Lake Felix beispielsweise Gesprächsmonologe mitlaufen ('Stimmt es wirklich, dass Ossis anders klingen?') und kombiniert diese mit Beats und Fieldrecordings und auch mit der Mundharmonika. Nach dem zweiten Lied kommt es allerdings zu einer abrupten Pause. Eine Gitarrensaite ist gerissen. Lake Felix kommentiert den Fauxpas mit den Worten: 'Jetzt ist etwas passiert, vor dem ich immer Angst hatte'. Sie verlässt kurz die Bühne und sucht unter dem aufmunternden Beifall des Publikums nach einer Ersatzsaite. Die ist dann schnell gefunden und die Musikerin, die ihren Sound selbst als 'Sharp Psych Rock' bezeichnet, kann ihr Konzert im 'Löwen' beenden. Genauso mysteriös und poetisch wie ihre Lieder, mutet übrigens auch die Beschreibung ihres Bandnamens an: Auf Facebook heißt es: 'LAKE FELIX (Sharp Psych Rock Autark) ist der sehr optimistische Name für einen kratzgitarrig rumpeligen Versuch, diese Pfütze aus all den widerborstigen und hässlichen Kreaturen, die ein Mensch so sein kann, in einen tiefen Klarsee aus glänzenden kleinen Fischen zu verwandeln.'"
[Konzertrezension auf neuköllner.net]


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